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Montag, 2. April 2007, 00:59

2007-04-06 (Freitag)

Heute im Sortiment:
Ein Gotteshaus in den Bergen, ein Verräter in Jesus' Gefolge, eine Liebe in der Vergangenheit, eine Reise in eine Traumwelt, eine Herrschaft in vergessenen Zeiten und ein Blick in den Todestrakt :D


In the Temple

Autor(en): John Palmer (Großbritannien)
Produktion: DLR 2007
Originalhörspiel int. / Audio Art
Regie: John Palmer
Komposition: John Palmer

Inhaltsangabe: Im Frühjahr 2003 entdeckte der Komponist John Palmer einen in die Felsen gegrabenen Tempel am Fuß der Alpen. Dieses Erlebnis erinnerte ihn an die ersten Worte aus Dantes Göttlicher Komödie: "Auf halbem Weg des Menschenlebens fand / Ich mich in einen finstern Wald verschlagen, / Weil ich vom rechten Weg mich abgewandt."
Ein Jahr lang hat Palmer diese ungewöhnlichen Räume erforscht. Seine Komposition folgt den Farben, Lichtverhältnissen und Klängen des Tempels; sie verwandelt dessen Architektur, Symbolik und Akustik in Musik. "Eine Reise durch mystische Wissenswelten, ein Pfad zu einem verlorenen heiligen Erbe." (Palmer)


Laufzeit: ~ 52 Minuten
Sendetermine: DLR - Freitag, 6. April 2007, 00:05 Uhr (Ursendung)



Oma

Autor(en): Peter Härtling (BRD 1933)
Produktion: RB 1977
Originalhörspiel dt. / Kinderhörspiel
Regie: Charlotte Niemann
Bearbeitung: Charlotte Niemann

Inhaltsangabe: Karl-Ernst wohnt seit einiger Zeit bei seiner Oma, weil die Eltern bei einem Autounfall gestorben sind. Oma nennt ihn Kalle, und er mag sie, obwohl bei ihr vieles anders ist, als es bei ihm zu Hause war. Oma ist 67, und ihre Wohnung ist fast genauso alt. Leicht ist der Alltag für Oma und Kalle nicht. Omas Rente ist schmal. Sie näht oder trägt Werbezettel aus, um noch etwas Geld zu verdienen. Aber Oma fürchtet sich vor nichts und niemandem. Als nach vielen Wochen Kalles Waisenrente noch immer nicht bewilligt ist, nimmt sie Kalle an die Hand, marschiert mit ihm ins Rathaus und fordert ihr Recht. Gemeinsam kommen Oma und Kalle mit noch ganz anderen Schwierigkeiten klar.

Mit:
Erzähler: Rolf Becker
Oma: Lina Carstens
Kalle: Marcus von Bock
Beamter: Horst Breiter
Ralph: Christian Koch


Laufzeit: 58 Minuten
Sendetermine: MDR Figaro - Freitag, 6. April 2007, 08:05 Uhr



Koljas Briefe

Autor(en): Adolf Schröder (BRD 1938)
Produktion: NDR 2001
Regie: Heinz von Cramer

Inhaltsangabe: Ein Monolog. Eine alte Frau erzählt von einer frühen Liebe, für die es keinen Platz gab. Das Gegenüber, ein junger Rechtsanwalt, den sie sorgsam ausgewählt hat und für sein geduldiges Zuhören bezahlt, schweigt. Dennoch ermöglicht erst seine bezeugende Gegenwart die Öffnung in die ferne Vergangenheit, lindert die aufmerksame Präsenz des anderen Menschen das schmerzvolle Erinnern.
Eineinhalb Jahre vor Kriegsende versteckte ihre Familie - unter Lebensgefahr - einen jungen jüdischen Komponisten im Keller ihres Hauses. Zwischen ihm und der 16-jährigen Tochter, der späteren Erzählerin, entstand eine zarte Liebe, die ein Bombeneinschlag abrupt beendete. Übrig sind seine Briefe, die er ihr selbst nicht mehr geben konnte.
Der Hamburger Autor Adolf Schröder versteht es, in einer kunstvollen Komposition die beiden Zeitebenen aus ihrer Chronologie zu lösen und sie poetisch so zu verknüpfen, dass ein zeitloser Raum entsteht, in dem diese Begegnung noch einmal stattfinden kann.

Mit:
Rosemarie Gerstenberg, Mathias Kahler


Laufzeit: 63 Minuten
Sendetermine: DLR - Freitag, 6. April 2007, 13:30 Uhr



Das Schloss der Frösche

Autor(en): Jostein Gaarder (Norwegen 1952)
Produktion: WDR 2006
Bearbeitung Literatur / Kinderhörspiel
Regie: Angeli Backhausen
Bearbeitung: Judith Ruyters
Komposition: Andreas & Matthias Hornschuh
Übersetzung: Gabriele Haefs

Inhaltsangabe: Bevor Großvaters Herz plötzlich aufgehört hat zu schlagen, hat Kristoffer oft auf seinem Schoss gesessen und seinen Märchen gelauscht - von Wichteln und Prinzen und von großen weißen Schlössern in denen immer etwas Spannendes passiert.
Als er selbst in einer Vollmondnacht das "Schloss der Frösche" betritt, gerät er in ein verwirrendes Abenteuer. Hat die böse Königin den Salamandersoldaten befohlen, das Herz des Königs zu stehlen? Warum gleicht Prinzessin Aurora seiner Cousine Camilla und wird er selbst am Ende im Kerker landen?
Der Wichtel Umpin hilft Kristoffer durch das Labyrinth verrückter Ereignisse, bis er am Ende den Schlüssel zu seiner Geschichte ganz allein finden muss...

Mit:
Vater: Juan Carlos Lopez
Sohn: Luca Kemmer
Christopher Poffer: Kai Rogenacker
Umpin: Alexander Hauff
König: Volker Lechtenbrink
Königin: Anne Moll
Prinz Carolus: Jesco Wirthgen
Hofmarschal: Peter Kaghanovitch
Prinzessin Aurora: Carolin von der Groeben
Salamanderoffizier: Hannes Hellmann
u.a.


Laufzeit: 53 Minuten
Sendetermine: NDR Info - Freitag, 6. April 2007, 14:05 Uhr



Sofie und Langer Wapper

Autor(en): Els Pelgrom (Niederlande 1943)
Produktion: WDR 1995
Bearbeitung Literatur / Kinderhörspiel
Regie: Burkhard Ax
Bearbeitung: Conny Frühauf

Inhaltsangabe: Sofie ist schon lange krank. In der letzten Nacht ihres Lebens träumt sie einen fantastischen Traum: Sie zieht zusammen mit ihrem Kater Terror, Langer Wapper und Bär in die weite Welt hinaus. Eine abenteuerliche Reise beginnt. Und was ihnen begegnet, ist so, wie das Leben eben ist: mal schön, mal schrecklich, mal lustig, mal traurig, und oft genug enttäuschend und ungerecht. Zum Glück gibt es Terror, und zum Glück gibt es Langer Wapper, auch wenn man sich auf den leider nicht immer verlassen kann. Am Ende der Traumreise beginnt für Sofie eine neue Reise in eine unbekannte Welt, auf der sie auch von ihren Freunden begleitet wird.


Laufzeit: 51 Minuten
Sendetermine: WDR 5 - Freitag, 6. April 2007, 14:05 Uhr



Pauke für den Hund

Autor(en): Ina Kleine-Wiskott (BRD 1975)
Produktion: HR 2007
Regie: Ina Kleine-Wiskott
Komposition: Ina Kleine-Wiskott / Schüler der Hermann-Herzog-Schule FFM

Inhaltsangabe: Nach zwei Education Projekten der Berliner Philharmoniker folgt ein ähnlich gelagertes Hörstück des HR mit Schülern und Schülerinnen der Hermann Herzog-Schule für Sehbehinderte in Frankfurt am Main.
Ausgangspunkt sind musikalische Szenen von sieben Schülern im Alter von 12 - 16 Jahren aus den Herkunftsländern Deutschland, Marokko, Ukraine und Bosnien-Herzegowina. Die Miniaturen spiegeln - teilweise in eine Traumpoesie eingebettet - ihre eigene Wirklichkeit wider. Unter Anleitung und Regie der Hörspielmacherin und Musikerin Ina Kleine-Wiskott entstand ein berührendes Hörstück, das gleichwohl alle Insignien einer professionellen Hörspielproduktion aufweist.


Laufzeit: 38 Minuten
Sendetermine: HR 2 - Freitag, 6. April 2007, 14:05 Uhr (Ursendung)



Unterwegs zur Hochzeit

Autor(en): John Berger (Großbritannien 1926)
Produktion: HR/SR/WDR 2000
Originalhörspiel int.
Regie: Walter Adler
Komposition: Jean-Louis Martinier / Michael Riessler
Übersetzung: Walter Adler

Inhaltsangabe: Ninon und Gino werden heiraten, eine Entscheidung, die in ihrem Fall aus dem Bereich des Gewöhnlichen heraustritt und mehr als das Versprechen füreinander bereithält. Da Ninon HIV-positiv ist, birgt das Hochzeitsfest auch eine gemeinsame Erklärung gegen die Krankheit und für das Leben im Hier und Jetzt. Im Mittelpunkt steht folglich nicht der vom Leben abgetrennte Verlauf einer Krankheit, sondern die Vielzahl der Bewegungen, die sie im Leben Ninons, Ginos, aber auch ihrer Eltern auslöst. So ist die bevorstehende Hochzeit Anlass für eine Reise der Mutter Ninons nach Italien, die ihre Tochter aufgrund des politischen Engagements in der ehemaligen Tschechoslowakei seit 17 Jahren nicht mehr gesehen hat. Im Laufe der Reise vertieft sie sich nicht nur in den sachlichen Ratgeber für Angehörige von Aidskranken, sondern auch in die vergangene Zeit. Diese ergibt - ähnlich wie bei dem von Frankreich anreisenden Vater - keinen Ablauf, sondern eine Menge an erinnerten Bildern, zwischen denen auch viel Versäumtes ans Tageslicht kommt, ein Eindruck, der mit dem Protest des jungen Paares gegen den Tod eine nachhaltige Beziehung eingeht.

Mit:
Fluss: Hans Peter Hallwachs
Zdena: Angela Winkler
Jean: Matthias Habich
Ninon als Kind: Fanny Thevissen
Ninon: Sascha Icks
Koch: Marc Hosemann
Gino: Sebastian Rudolph
Federico: Martin Reinke
Marella: Catherina Tippmann
Thomas, Taxifahrer: Walter Renneisen
alte Frau: Christa Berndl
Linda, Friseuse: Dagmar Casse
Schäfer: Thomas Hodina
Restaurantbesitzerin: Regine Vergeen
Mann: Heinrich Giskes
Dr.Gastaldi: Hans-Jörg Assmann
Parfümverkäuferin: Eva Gosciejewicz


Gesamtlaufzeit: 94 Minuten
Sendetermine: WDR 5 - Freitag, 6. April 2007, 17:05 Uhr - Teil 2 von 2



Prinz Friedrich von Homburg

Autor(en): Heinrich von Kleist (Deutschland 1777 - 1811)
Produktion: SWR 2006
Bearbeitung Theater
Regie: Leonhard Koppelmann
Bearbeitung: Leonhard Koppelmann
Komposition: Henrik Albrecht

Inhaltsangabe: Der Schlossgarten von Fehrbellin: Prinz Friedrich von Homburg wendet sich in nachtwandlerischer Schwärmerei in Leidenschaft Natalie zu, der Nichte des Kurfürsten. Am nächsten Tag noch scheint der Prinz in dem Traum verfangen. Bei der Erläuterung des Schlachtenplans ist er geistesabwesend und hält sich im Kampf nicht an die Absprache. Obwohl er als "Sieger" aus der Schlacht hervorgeht, wird er wegen Subordination zum Tode verurteilt. Der Prinz ist schockiert, kann das Urteil nicht nachvollziehen, er hält es für ungerecht. Die Anerkennung des Gesetzes und der Rechtmäßigkeit des Urteils durch den Prinzen gibt dem Kurfürsten erst die Möglichkeit, Gnade vor Recht ergehen zu lassen.

Mit:
Ulrich Matthes, Ulrich Noethen, Peter Fitz, Corinna Kirchhoff, u.a.


Laufzeit: 87 Minuten
Sendetermine: SWR 2 - Freitag, 6. April 2007, 18:20 Uhr (Ursendung)



Rot und schwarz

Autor(en): Stendhal (Pseudonym für: Marie-Henri Beyle) (Frankreich 1783 - 1842)
Produktion: DLR/ORF 2004
Bearbeitung Literatur
Regie: Marguerite Gateau
Bearbeitung: Helmut Peschina
Komposition: Christian Zanési
Übersetzung: Friedrich von Oppeln-Bronikowski

Inhaltsangabe: Der junge Julien Sorel lebt in der Provinz. Er ist von einfacher Herkunft, sein Wille zum gesellschaftlichen Aufstieg aber ist unerschütterlich. Als Hauslehrer tritt er in die Dienste des Bürgermeisters von Verrières und bringt es durch Können und Charme schnell zu Ansehen. Die Eroberung von Madame de Rênal, der Frau des Bürgermeisters, ist anfangs vielleicht nur ein Instrument zum gesellschaftlichen Aufstieg.
Als das Verhältnis mit Madame de Rênal zum Skandal zu werden droht, bleibt Julien nur die Flucht ins düstere Priesterseminar. - Doch bald schon erklimmt er die nächste Stufe: Er wird Sekretär des Marquis de la Mole und Liebhaber der Tochter des Hauses, Mathilde. Julien ist ganz oben angekommen in der herrschenden Pariser Adels-Gesellschaft...

Stendhals Roman erschien 1830, in einer Zeit des Umbruchs: das Bürgertum drängte in die herrschenden Positionen, restaurative Tendenzen von Adel und Klerus steuerten dagegen.

Mit:
Julien: Markus Meyer
Erzähler: Linda Olsansky
Erzähler: Matthias Walter
Marquis: Detlev Eckstein
Frau renal: Chris Pichler
Mathilde: Jaschka Lämmert
Herr Renal: Michael König
Frilair: Joseph Lorenz
Norbert: Mathias Kahler
Akademiker: Markus Hering
Derville: Meriam Abbas
Marquise: Corinna Kirchhoff
Bustos: Christian Gaul
Korasoff: Michael Rotschopf
Altamira: Tonio Arango
Elisa: Gertraud Drassl
Bernard: Frank Hoffmann
Herzog: Paul Wolff-Pottegg
Junge Frau: Franziska Werner
Wärter: Thomas Bauer
Bischof, 80: Horst Sachtleben
Abbe Chelan: Helmut Pick
Fouque: Philipp Hauss
Valenod: Cornelius Obonya
Pirard, 60: Wolfgang Pampel


Gesamtlaufzeit: 195 Minuten
Sendetermine: DLR - Freitag, 6. April 2007, 18:30 Uhr - Teil 1 von 3



Gilgamesh

Autor(en): Raoul Schrott (BRD 1964)
Produktion: BR 2001
Bearbeitung Literatur
Regie: Klaus Buhlert
Bearbeitung: Klaus Buhlert
Komposition: Klaus Buhlert

Weitere Titel: 1. Teil: Die Stadt Uruk

Preise / Auszeichnungen: Hörspiel des Monats

Inhaltsangabe: Die Entstehung des Epos um den sumerischen König Gilgamesh und Enkidu, den behaarten Jäger und Vertrauten der Tiere, geht auf das 3. Jahrtausend vor Christus zurück. Raoul Schrott hat eine neue Übersetzung angefertigt und dem Stoff seine ursprüngliche sprachliche Frische und Lebendigkeit wiedergegeben.
`Gilgamesh' ist eine Odyssee zu den Grenzen der Welt auf der Suche nach Unsterblichkeit. Das mutmaßlich aus verschiedenen Sagen entstandene Epos ist das älteste niedergeschriebene literarische Zeugnis der Menschheit. Der größte Teil des überlieferten Textes stammt aus der großen Tontafelbibliothek des Assyrerkönigs Assurbanipal (669-627 v. Chr.) aus Ninive. Er befindet sich heute im British Museum. Daneben gibt es noch weitere Fragmente aus dem kleinasiatischen Raum, die Varianten und neue Abenteuer beisteuern. Die Saga von Gilgamesh ist für uns nicht nur Spiegel einer frühen Zivilisation - angesiedelt im Land zwischen Tigris und Euphrat, wo Gelehrte die Schrift erfanden und erste Städte bauen ließen -, sondern auch eine die Jahrtausende überdauernde Geschichte von den Heldentaten eines Mannes, der den Tod überwinden und das ewige Leben finden will.
Gilgamesh ist zu zwei Dritteln Gott und zu einem Drittel Mensch. Im Epos kämpft er gegen Riesen und Ungeheuer, unter anderem gegen Humbaba, den dämonischen Hüter des Zedernwaldes im Libanon. Auch soll der sagenhafte König des sumerischen Stadtstaates Uruk die 9,5 Kilometer lange Stadtmauer gebaut haben. Gilgamesh' Klage und Kampf ist "eine ungeheure Konfrontation mit dem Tod, die einzige, die den modernen Menschen nicht mit dem bitteren Nachgeschmack des Selbstbetrugs entlässt" (Elias Canetti).
Lange Zeit gab es keine Übersetzung, die den Stand der Forschung wiedergab. Aus unterschiedlichen Funden nur bruchstückhaft überliefert, gelang es Forschern in den letzten Jahrzehnten die meisten Lücken des Gilgamesh-Epos in mühevoller Kleinarbeit zu schließen. Raoul Schrotts Übersetzung baut auf den neuen Ergebnissen auf und entstand in Zusammenarbeit mit führenden Assyrologen.
So wie der Text des Gilgamesh-Epos in einem Wechselspiel von epischen und dramatischen Elementen überliefert ist, so wechseln auch in diesem Stück Rezitation und Dialoge einander ab.

Gilgamesh und Enkidu sind auf dem Weg in den Libanon. Je näher sie ihrem Ziel kommen, desto schlimmer sind die Träume, die Gilgamesh heimsuchen. Auch Enkidus Arme werden schwächer und er fürchtet sich vor dem unbekannten Feind. Dann stehen die beiden vor dem Dämon Humbaba.

Gilgamesh und Enkidu kämpfen gegen einen mächtigen Stier - der sich als Verkörperung des Sternbilds Stier erweist. Nachdem sie ihn besiegt haben, wollen sie das Fleisch den Witwen schenken. Doch die Göttin Ishtar fordert lauthals für den Gott Shamash einen Anteil und bekommt allerdings nur die Hälfte des Hinterteils. Sie ist verärgert und zornig. In der Nacht träumt Enkidu, die Götter werden ihn deswegen bestrafen.

Gilgamesh kommt an das Meer des Todes. Er überrascht den Fährmann Enki und schlägt auch die Steinernen, die Enki auf dem Weg in die Unterwelt Irkalla begleiten, in Stücke. Angekommen im Totenreich begrüßt ihn der unsterbliche Uta-napishti, der die Arche gebaut und so die Sintflut überlebt hat.

Mit:
Erzähler: Martin Lucke
Gilgamesh: Martin Wuttke
Ishtar / Shamhat / Siduri: Kathrin Angerer
Enkidu: Josef Bierbichler
Uta-Napishti: David Hirsch
Humbaba: Bernhard Schütz
Ur-Shanabi / Ishullanu: Felix von Manteuffel
Mammitum: Christine Schorn
Ninsun: Jutta Hoffmann
Ereshkigal: Christiane Roßbach
Anu: Thomas Holtzmann
Enki: Thomas Thieme
Enlil / Skorpionmännchen / Skorpionweibchen: Helmut Stange
Shamash: Jürgen Rohe
Uta-Naphishti's Frau: Jennifer Minetti
Shangashu: Stefan Wilkening
Neti: Bernhard Schütz
Chor: Christine Diensberg, Rike Schinzler, Gesche Piening


Gesamtlaufzeit:: 202 Minuten
Sendetermine: BR 2 - Freitag, 6. April 2007, 20:30 Uhr - Teil 1 von 4



Karfreitag der Henker

Autor(en): Susanne Krahe (BRD 1959)
Produktion: WDR 2005
Regie: Jörg Schlüter
Komposition: Rainer Quade

Inhaltsangabe: "Wie ein Mensch stirbt, habe ich beobachtet. Aber wie man tötet ..." Als gälte es, dieses Versäumnis aufzuarbeiten, reist eine Frau aus Deutschland nach Texas, um einen Todeskandidaten aufzusuchen, mit dem sie in Briefkontakt steht. Es ist der Versuch, zu verstehen und der Atmosphäre nachzuspüren, die während der letzten Tage des Delinquenten im Todestrakt herrscht. Wie fühlt sich der Grenzbereich zwischen Leben und angeordnetem Tod an? Wer zieht diese Grenze überhaupt? Und mit welcher Berechtigung, durch wen legitimiert? Und was geht in den Menschen vor, deren Hände die Exekution umsetzen? Sie wird Zeugin des Todes-Vollzugs, und auf dem Rückflug nach Hause begegnen ihr Wärter und Henker noch einmal. Und der ganze Medienrummel. Und unweigerlich stellt sich eine Verbindung her zur berühmten Exekution, die vor gut 2000 Jahren an einem Mann aus Nazareth verübt wurde.

Mit:
Besucherin: Patricia Harrison
Wärter: Udo Schenk
Henker: Bernd Kuschmann
Mutter: Susanne Barth
Arzt: Michael Evers
Sitznachbar: Thomas Meinhardt
Flugbegleiter: Florian Seigerschmidt
Journalistin: Frauke Poolman
Zeuge: Maximilian Hilbrand
u.a.


Laufzeit: 46 Minuten
Sendetermine: RBB Kultur - Freitag, 6. April 2007, 22:03 Uhr



Judas

Autor(en): Marcel Pagnol (Frankreich 1895 - 1974)
Produktion: BR 1988
Originalhörspiel int.
Regie: Michael Peter
Übersetzung: Walter Haug

Inhaltsangabe: Fast zweitausend Jahre galt der Verräter Judas als ein Schurke ohnegleichen, bis man aus neuerem Geschichts- und Religionsverständnis heraus anfing, in ihm eine tragische Figur zu sehen, einen gläubigen Juden, der sich als Werkzeug seines grausamen Gottes sah. So auch der Judas bei Marcel Pagnol. Am Vorabend des Passahfestes zu den Seinen, armen Weinbauern, heimgekehrt, muß er sich verstecken. Römische Soldaten fahnden schon auf Befehl des Pontius Pilatus nach Jesus und seinen Anhängern, die der Hohe Rat als Rebellen und Gotteslästerer denunzier hat. Judas' Vater rät ihm, das Versteck des Jesus preiszugeben, der Centurio billige ihm dann Straffreiheit zu. Doch Judas will davon nichts wissen. Er macht sich auf den Weg nach Jerusalem, um mit Jesus gemeinsam das Osterfest zu feiern. Jesus aber sagt dort vor allen anderen zu ihm, daß er, Judas, es sein wird, der ihn verrät, damit das Los des Messias erfüllt wird, wie es in der Schrift steht. Judas flieht voller Verzweiflung in sein Dorf zurück und bittet dort einen Alten um Rat. Der verweist ihn auf den Propheten Jesaia, der verkündete: "Wenn er der Messias ist, was hat er dann zu fürchten? Wenn du für ihn fürchtest, beweist das, daß du nicht an ihn glaubst." Judas nimmt die schwere Schuld des Verrats auf sich, weil er glaubt.

Mit:
Simon: Thomas Holtzmann
Judas: Markus Boysen
Ozias: Michael Harles
Zabulon: Stefan Born
Ruben: Tobias Lelle
Mutter: Doris Schade
Thaddäus: Joachim Höppner
Rebekka: Gundula Rapsch
Der Alte: Wolfgang Büttner
Pontius Pilatus: Reinhard Glemnitz
Centurio: Michael Mendl
Decurio: Jochen Striebeck
Kaiphas: Rudolf Wessely
Johannes: Gerd Anthoff
Petrus: Mogens von Gadow
Andreas: Alois Maria Giani
Nathanael: Stefan Bastian
Priester: Alexander Malachovsky


Laufzeit: 80 Minuten
Sendetermine: MDR Figaro - Freitag, 6. April 2007, 22:30 Uhr

[Quelle: www.hoerdat.de]
Radio Liederlicht
Liedermacher & Co.


Kollegin: "Es zeugt von Ignoranz, von der Gehaltsgruppe auf den IQ eines Menschen zu schließen. Erstens gibt's echt genug hirntote Personen, die man nur mit besseren Bezügen weg befördert hat, damit sie an ihrer alten Wirkungsstätte nicht weiter stören. Und zweitens hab' ich meine TVöD 6 nicht meiner Intelligenz zu verdanken. Ich bin nicht blöd! Ich war nur faul!"