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Mittwoch, 21. Dezember 2005, 22:50

DSDS: Didi hieß früher Diana

Didi hieß früher Diana



Als Didi Knoblauch zum ersten Mal bei DSDS vor die Jury trat, wunderte die sich damals schon über die glockenhelle Stimme des 25-Jährigen. Des Rätsels Lösung: Didi kam als Mädchen zur Welt und hieß vor 10 Jahren noch Diana. Jetzt sprach der DSDS-Kandidat zum ersten Mal darüber, warum er sich für ein Leben als Mann entschieden hat.

„Früher war ich eine Frau, habe mich aber nie als Frau gefühlt, ich war im falschen Körper. Man muss das so verstehen: ich hab’ mich gefühlt wie in einem schwarzen Raum ohne Fenster und Türen. Wie fühlt man sich da? Total eingeengt! Und genau das war das Gefühl in meinem Körper!", beschreibt uns Didi seine Emotionen, bevor er sich entschloss, in Zukunft als Mann zu leben.

Die zarte Haut, die weichen Gesichtzüge und der helle Klang seiner Stimme sind mittlerweile die einzigen Merkmale, die an sein Leben als Frau erinnern. Schon als Kind hatte der heute 25-Jährige gemerkt, dass er irgendwie anders ist: "Mama hat früher versucht, mir ein Kleid anzuziehen, da war ich vier. Aber keine Chance! Ich habe es brüllend wieder abgelegt. Solange ich denken kann, war's so. Ich hab mich im Dreck gesuhlt, Baumhäuser gebaut!"

Für die Liebe bleibt im Moment keine Zeit

Seine Brüste hat sich Didi vor ein paar Jahren für viereinhalbtausend Euro entfernen lassen, eine Geschlechtsumwandlung würde ihn um die 60.000 Euro kosten, dafür spart er jetzt! Für seinen Vater war diese Entscheidung zunächst ein Schock. "Da braucht man schon sehr lang, bis man es als Vater versteht, bei mir ist es aber jetzt im Kopf drin. Ich habe jetzt erkannt: es ist so und wird auch so bleiben", erzählte uns Franz Knoblauch, Didis Vater.

Auch seinen Superstar-Kollegen war es von Anfang an total egal, ob Didi nun bei den Jungs oder den Mädels antritt. "Wir haben Didi als Didi kennen gelernt, wir sind fast wie Brüder, haben die ganze Zeit immer viel telefoniert, egal was ist, er wird immer ein Freund bleiben", so Fabian Behnisch. Und Anna-Maria Zimmermann betonte, dass sie damit so gar kein Problem hat und gut damit klar kommt, dass Didi früher mal eine Frau war. Auch Daniel Munoz sagt über Didi: "Er ist einfach ein Hammertyp, richtig nett, cool drauf“. Tobias Regner ist da etwas zurückhaltender und gibt zu, dass er es zu Beginn schon ein bisschen komisch fand, aber dass er Didi deswegen nicht für einen schlechteren Menschen hält. Es sei halt Gewöhnungssache.

Ob Mann oder Frau: Seit ein paar Jahren singt, lebt und liebt Diana als Didi. Auch vor dem Gesetz ist er ganz offiziell ein Mann. Über sein Liebesleben verrät uns Didi, dass er sich grundsätzlich nur in Frauen verliebe. „Anders würde ich mich schwul fühlen. Und es ist lustig: die Frauen, die mit mir zusammen sind, sind stockhetero“, schmunzelte Didi.

Im Moment bleibt jedoch für die Liebe keine Zeit. Der DSDS-Kandidat konzentriert sich ganz auf seinen Traum, Superstar zu werden. Am Mittwoch, den 21. Dezember, fällt die Entscheidung, ob er es unter die besten fünf und damit in die Motto-Shows schafft.

Quelle: RTL music

Tina

Queen

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Wohnort: Franken

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2

Donnerstag, 22. Dezember 2005, 11:31

Äh...wieso ist er/sie vor dem Gesetz auch ein Mann? Ich denke, da fehlt doch unten was ganz entscheidendes. :spot:

3

Donnerstag, 22. Dezember 2005, 11:44

Zitat

Original von Eliza
Äh...wieso ist er/sie vor dem Gesetz auch ein Mann? Ich denke, da fehlt doch unten was ganz entscheidendes. :spot:

Personen, die sich einer "Geschlechtsumwandlung" oder "Geschlechtsanpassung" unterziehen, sind dazu verpflichtet, vor den hormonellen oder operativen Eingriffen eine bestimmte Zeit in der neuen Geschlechterrolle zu leben, denn sobald man mit den entsprechenden Maßnahmen angefangen hat, gibt es beim bisherigen Stand der Medizin praktisch kein Zurück mehr.
Beginnt man mit den Maßnahmen, wird daher auch das "offizielle" Geschlecht angepaßt, nicht erst mit dem Abschluß der letzten Operation (sofern die überhaupt erfolgt - es gibt auch Personen, die vor dem allerletzten Schritt zurückschrecken, sei es aus gesundheitlichen oder finanziellen Gründen ... es gibt also durchaus auch Frauen in unserer Gesellschaft, die etwas "Entsxcheidendes" zuviel haben :D).

Gruß
Skywise
Radio Liederlicht
Liedermacher & Co.


Freitag.
Kollegin: "Schau mal, hier. Sieht doch toll aus. Ist aber doof, weil so billig. Versandkostenfrei ist ab 59."
Skywise: "Und du bist erst 57, so'n Scheiß."
Kollegin: "Arsch ..."

Tina

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4

Donnerstag, 22. Dezember 2005, 11:50

Zitat

Original von Skywise

Zitat

Original von Eliza
Äh...wieso ist er/sie vor dem Gesetz auch ein Mann? Ich denke, da fehlt doch unten was ganz entscheidendes. :spot:

Personen, die sich einer "Geschlechtsumwandlung" oder "Geschlechtsanpassung" unterziehen, sind dazu verpflichtet, vor den hormonellen oder operativen Eingriffen eine bestimmte Zeit in der neuen Geschlechterrolle zu leben, denn sobald man mit den entsprechenden Maßnahmen angefangen hat, gibt es beim bisherigen Stand der Medizin praktisch kein Zurück mehr.
Beginnt man mit den Maßnahmen, wird daher auch das "offizielle" Geschlecht angepaßt, nicht erst mit dem Abschluß der letzten Operation (sofern die überhaupt erfolgt - es gibt auch Personen, die vor dem allerletzten Schritt zurückschrecken, sei es aus gesundheitlichen oder finanziellen Gründen ... es gibt also durchaus auch Frauen in unserer Gesellschaft, die etwas "Entsxcheidendes" zuviel haben :D).

Gruß
Skywise


Oh, das wusste ich gar nicht! Ich dachte, erst muss alles dran bzw. weg sein, ehe man das andere Geschlecht annimmt. Danke für die Aufklärung. :)