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Neue Aufregung um Mel Gibson
Bei einer Fragerunde nach dem ersten offiziellen Screening des noch nicht fertig gestellten "Apocalypto" bei dem von Ain't-It-Cool-News-Chef Harry Knowles mitorganisierten Fantastic Fest in Austin (21. bis 28. September) sorgte Mel Gibson erneut für eine Kontroverse: Knapp zwei Monate nach seinen antisemitischen Ausfällen bei seiner Verhaftung in Malibu verglich der umstrittene Filmemacher bei einer Einschätzung seiner neuen Arbeit, der als Überraschungsfilm gezeigt wurde, die Entsendung von US-Soldaten in den Irak mit Menschenopfern. Angesprochen auf die übergreifenden Themen seines mit großem Beifall aufgenommenen Epos über den Untergang der Kultur der Mayas, die mit Menschenopfern die Göttern besänftigen wollten, sagte Gibson unter Applaus: "Was anderes als ein Menschenopfer ist es, wenn man ein paar Jungs ohne Grund in den Irak schickt? Ich verstehe das nicht." Diverse Nachrichtenagenturen und Presseorgane meldeten das Zitat bereits aus dem Zusammenhang gerissen und bescherten Gibson bei seinem ersten öffentlichen Auftritt seit Ende Juli gleich den nächsten Eklat. Indessen erklärten die beiden Wochenmagazine "Time" und Newsweek" bereits, dass sie "Apocalypto" zu seinem US-Start am 8. Dezember auf das Cover ihrer jeweiligen Ausgaben wollten.
Quelle: Blickpunkt:Film
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