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(...)
- Anklagepunkt 1: Jackson wird "Verschwörung" mit dem Ziel der Kindesentführung und Freiheitsberaubung in Tateinheit mit versuchter Epressung vorgeworfen. (Verstoß gegen Paragraf 278 des Strafgesetzbuchs von Kalifornien)
- Anklagepunkte 2 bis 5: Vier Fälle "sexuellen Missbrauchs eines Minderjährigen" in der Zeit zwischen dem 20. Februar 2003 und dem 12. März 2003. Jackson ist angeklagt "vorsätzlich" und "gesetzwidrig" unzüchtige Handlungen an einem 13-Jährigen verübt zu haben, um seine eigenen sexuellen Bedürfnisse zu befriedigen. (Paragraf 288)
- Anklagepunkt 6: Versuchter sexueller Missbrauch eines Minderjährigen. (Paragraf 664 und 288)
- Anklagepunkte 7 bis 10: Verführung eines Minderjährigen zum Alkoholkonsum, um das Opfer gefügig zu machen - mit der Absicht, es sexuell zu missbrauchen. (Paragraf 222)
(quelle: freenet.de )
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Original von erja
dass er in allen anklagepunkten für nicht schuldig befunden wurde, finde ich auch erstaunlich.
was meint ihr, ob er auch für nicht schuldig befunden worden wäre, wenn er NICHT "the king of pop" wäre?
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Original von erja
was meint ihr, ob er auch für nicht schuldig befunden worden wäre, wenn er NICHT "the king of pop" wäre?
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Man stelle sich einen völlig Unbekannten mit ähnlich bizarrem Verhalten vor , der sich vor Gericht wegen den gleichen Vorwürfen verantworten müsste. Da wär ich mir nicht sicher, dass es auch da einen Freispruch gegeben hätte.
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Original von Markus G.
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Man stelle sich einen völlig Unbekannten mit ähnlich bizarrem Verhalten vor , der sich vor Gericht wegen den gleichen Vorwürfen verantworten müsste. Da wär ich mir nicht sicher, dass es auch da einen Freispruch gegeben hätte.
Das Problem an dem "Jackson-Fall" ist, dass man ihn nicht mit einem anderen Fall eines "Normalsterblichen" vergleichen kann. Wäre es überhaupt zu einer Anklage gekommen, wenn Jackson kein Millionär und Person aus der Öffentlichkeit gewesen wäre? Wollen nicht alle Beteilligten Geld aus dieser Gerichtsverhandlung holen (Ankläger, Anwälte, Medien, Stadt & Staat usw)? Andererseits hätte wohl auch ein "No Name Man" nie diese Lobby hinter sich gehabt um zu beweisen dass er nicht schuldig ist.
Wie man es dreht und wendet, es wird wohl nie jemand aus Jacko selbst tatsächlich sagen können, ob es auf der Ranch und in seinem Umgang mit der Jugend zu einem Verbrechen gekommen ist oder nicht. Der Grad zwischen Skurillität und Verbrechen ist sicherlich ein schmaler und macht diesen Fall auch nur sehr schwer dingfest machen.
Ich selbst traue mir kein Urteil abzugeben, meine aber doch auch im zweifel für den Angeklagten, hoffe aber nur dass er wirklich unschuldig ist und es sich nicht um einen Justizirrtum handelt...
Besser hätte ich´s nicht ausdrücken können. Egal welche Seite - Gegner oder Anhänger, können nur spekulieren und es wird letztendlich nie etwas dabei herauskommen. Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Finchen« (15. Juni 2005, 15:09)
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Original von Eliza
Also ich halte ihn nach wie vor für unschuldig. Sicherlich ist sein Umgang mit Kindern Auslegungssache. Für mich ist er ein Kind unter Kindern, für den anderen ein (Möchtegern)Pädophiler, der sich nur wegen seines Triebs mit Kindern umgibt.
Mit Sicherheit ist sein Umgang mit Kindern ungewöhnlich. Das alleine macht ihn aber noch nicht zum Straftäter.
