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Autor68

Anfänger

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21

Montag, 6. März 2017, 10:33

Audiobook mit Geräuschen und Musik

Ich als Autor von Abenteuer Büchern habe vor kurzen mein zweites Hörbuch heraus gebracht.
Es ist ein Horror-Western, bei dem ich mir überlegte, gewisse Stellen mit Geräuschen zu untermalen, um die gruselige Stimmung hervorzuheben. Auch am Anfang und Ende des Hörbuches habe ich kurze Sequenzen mit der passenden Musik unterlegt. Ich finde wenn man es nicht übertreibt, kann man schon gewisse Geräusche und Musik bei einem Hörbuch verwenden. Allerdings dezent und nicht aufdringlich, wie ich es bei vielen anderen Produktionen leider feststellen musste. Es nervt mich zB auch schon bei gewissen Filmen, dass die Musik dermaßen anschwillt und man kein Wort der Schauspieler mehr versteht.
Also wenn man es nicht übertreibt, kann Musik und Geräusche in einem Hörbuch schon die Spannung steigern. :)

Smeralda

Gelebtes Chaos

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22

Montag, 6. März 2017, 10:49

Also wenn man es nicht übertreibt, kann Musik und Geräusche in einem Hörbuch schon die Spannung steigern. :)
Hallo und Willkommen hier :hi:
Das ist auch meine Meinung.
In Hörbücher wo Musik spärlich eingesetzt wird, habe ich diese dann umso intensiver wahrgenommen.
Wie du auch schreibst, finde ich es ein Unding, wenn die Sprecher übertönt werden von Musik oder Effekten.
Wenn man sich konzentrieren muss, um die Musik auszublenden und gesprochene Wort zu verstehen, macht das die Stimmung kaputt und reisst einen aus der Geschichte raus.
Edit: Habe gerade erst gesehen, dass die anderen Beiträge aus 2004 stammen.
Besser Illusionen die uns entzuecken als zehntausend Wahrheiten

23

Freitag, 10. März 2017, 13:25

Edit: Habe gerade erst gesehen, dass die anderen Beiträge aus 2004 stammen.


Macht nix, war halt ne kurze Gesprächspause. ;)

Geräusche und Musik gehören bei einem Film in der Nachstummfilmzeit zur Dramaturgie. Bei Hörspielen ist das entsprechend, nur ohne Bild. Bei HörBüchern dagegen kann man streiten. Aber da auch die Lesestimme ein Buch aufführt wie ein Stück, die Akustik also zusätzlich zum Buch ins Spiel bringt, es also auf diese Weise schon interpretiert, kann man auch weitere akustische Interpretamente mit einbauen, wenn man möchte. Ich höre z.B. gern Perry Rhodan Hörbücher, und da wird auch sparsam mit Geräuschen und Musik ergänzt - ich find's gelungen.

Bei einem Horror-Western kommt man vermutlich um so etwas kaum herum. Interessante Gattung, hab ich noch nie gehört.
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Smeralda

Gelebtes Chaos

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24

Montag, 20. März 2017, 10:20


Ich höre z.B. gern Perry Rhodan Hörbücher, und da wird auch sparsam mit Geräuschen und Musik ergänzt - ich find's gelungen.

Das geht mir genauso. Dort wird es sehr gut eingesetzt und es macht den Einsatz immer zu etwas besonderem.
Oft merke ich dann erst bewusst, dass auf Musik und Geräusche verzichtet wird.
Besser Illusionen die uns entzuecken als zehntausend Wahrheiten

25

Montag, 20. März 2017, 12:53

Dezente und gezielte Geräusche, die eine Atmosphäre vermitteln, gefallen mir grundsätzlich gut. Ein schlagender Hammer auf einen Amboss, ein gezieltes Pferdewiehern und du bist "beim Hufschmied". Auch Stimmeneffekte wie ein Hall bei Szenen in einer Höhle oder Kirche oder für etwas bedrohlich Übermenschliches wie ein Voldemort, finde ich durchaus berreichernd. Wenn aber jede Szene inszeniert wird, brauche ich das Medium "Lesung" nicht mehr und man kann direkt ein Hörspiel hören. Bei Lesungen ist weniger mehr...

LibussaKrokus

Grumbeersupp un' Quetschekuche

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26

Montag, 20. März 2017, 17:07

Ich habe mit Lesungen so mal gar nix am Hut. Angefangen mit den Harry Potter Kassetten, die ich damals noch für meinen Junior gekauft hatte, lassen die mich immer ratlos zurück. Jedesmal wenn ich glaubte, eins anhören zu müssen, habe ich mich gefragt: "What's the Point? Da kann ich das Buch auch gleich selbst lesen." Folglich waren in der Vergangenheit dann gerade die Lesungen, bei denen die teils monotonen Ausführungen kräftig mit Geräuschen und Musik unterlegt wurden, diejenigen, die mich noch am ehesten angesprochen hatten.
Nothing makes a father happier than seeing his daughter with a smile on her face and her boyfriend with fear in his eyes!

Glück ist wie furzen. Wenn man es erzwingt, kommt nur Scheiße raus!

Smeralda

Gelebtes Chaos

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27

Montag, 20. März 2017, 17:54

Viele Hörbücher habe ich bisher nicht gehört, aber die Harry Potter, gelesen von Rufus Beck, fand ich wirklich gut.
Ich finde, er kann jedem Charakter eine individuelle Stimme verleihen. :)
Besser Illusionen die uns entzuecken als zehntausend Wahrheiten

28

Montag, 20. März 2017, 17:55

Genau andersrum geht's mir mittlerweile oft mit Hörspielen, denn da hab ich immer wieder das Gefühl, dass ich das jetzt lieber als Film sehen würde, auch weil das Gehörte gerne leicht trashig und "overacted" wirken kann - die 80er-Jahre-Europa-Krankheit ;) Ein guter Vorleser ist für mich viel intensiver. Zudem höre ich Lesungen gerne während längeren Fahrten im Auto, wo das Lesen an sich eben nicht möglich wäre. Zu Hause finde ich nur noch selten die Ruhe und Muse mich mit einem Buch hinzusetzen, von daher ist das für mich die perfekte Lösung.

Es gibt aber auch so Zwischendinger wie "Öffne die Tür", die eigentlich Hörspiele sind, aber doch nur mit wenigen Sprechern und Effekten auskommen.

Ich mag beispielsweise auch die Pratchett-Lesungen mit Peer Augustinski, da er ähnlich wie Rufus Beck stimmlich viel rausholt (auch ohne Dialekte) :)