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Original von leocat
Gegen christliches Verhalten und die Grundsätze habe ich nichts. Wohl aber gegen die Weltanschauung, die über Verhaltensregeln hinausgeht.
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Wieso berufst du dich eigentlich hier auf die christlichen Wurzeln des GG - weiter unten trennst du - im Irland-Fall - das wieder ganz geschickt. Da hat die Politik mit dem Glauben plötzlich nichts mehr zu tun...![]()
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die mit Himmel und Hölle Kinder einschüchtern -
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die dinge beinm namen zu nennen bedeutet ja nicht gleich damit zu drohen, oder?!
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Nicht immer, aber man KANN es so meinen. Und als Erziehender auch so benutzen. Ich finde das nichtmal schlimm.
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Aber ich bin immer für die volle Wahrheit. Ich hatte keinen Religionsunterricht in der Schule, habe mir aber bereits mit 12 aus eigenem Antrieb eine Schulbibel gekauft - eben weil ich mich damit befassen wollte: Stichwort: Religionsmündigkeit.
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Sicher nicht - aber auch nicht besser, oder? Ich finde eben, dass es keine Rolle spielen sollte, woran jemand (oder nicht) glaubt. Zumal im Kindesalter. Dieses Wetteifern um den einzig wahren glauben - wir sehen doch, wohin das führt. Junge Studenten, die Bomben in Züge legen. (mal zugespitzt, zugegeben, aber auch wahr).
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*luft tief einzieh* das heisst also dann auch, dass jemand der in der ddr gross geworden ist auch automatisch stasi-spitzel ist? oder dass man als deutscher auch gleichzeitig nazi ist? nur weil extremisten bomben zünden kann man doch wohl nicht gleich alle religionen in einen sack stecken. und bitte bitte jetzt nicht noch die kreuzzüge auspacken. und falls der irland-konflikt als ein beweis herhalten soll: da gehts im grunde nicht um religion - und schon gar nicht darum, dass hier nach biblischen masstäben gelebt wird, das ist nur der deckmantel. oder fällt dir da ein beispiel ein, wo jemand kurz vor dem zünden einer bombe schrie "ich glaube an jesus!"? ich nicht. sollte man imho schon ein klein bisschen differenzierter betrachten...
edit: auch wenn der islam ein gewisses gewaltpotential hat - ich würde mich auch dagegen verwahren, dass jeder im islam drauf und dran ist bomben zu zünden!
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Habe ich das behauptet? - ich habe gesagt, dass das zugespitzt ist und nur Ausnahmen sind - aber schlimme Ausnahmen.
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Dieses Wetteifern um den einzig wahren glauben - wir sehen doch, wohin das führt.
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in unserer heutigen zeit ist doch jeder suspekt, der es mit einer sache ernst meint. da ist man dann gleich ein radikaler. nicht nur in diesem bereich. da werden dann die liberalen sehr unliberal, die toleranten intolerant.
Bin ich intolerant wenn ich sage, dass ich nicht an Gott glaube?

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Sicher? Ich würde sagen: nicht mehr und nicht in unseren Breiten. Zumindest nicht, wenn man sich den beiden "großen Häusern" anschließt
sektierer, diejenigen, die die grundsätze des christentums verdrehen gibt es natürlich. aber auch hier sollte man sich die mühe machen und genauer hinsehen, denn nicht jede gruppierung, die sich nicht nem evangelischen oder katholischen "club" anschliesst ist dem zuzurechnen.
Habe ich auch nie behauptet.
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Meine Schwiemu ist in der Heilsarmee aktiv (einer Gruppierung der ich gerade wegen des militärischen Untertons weniger als gar nichts abgewinnen kann) bestreite aber nicht, dass die viel Gutes und Wertvolles tun. Ich hab da auch schon mitgeholfen - aber dazu braucht es nicht meine Mitgliedschaft in dieser oder einer anderen Glaubensgemeinschaft. Schon seltsam - und traurig - dass Hilfe und Einsatz für Andere so oft ein christliches Deckmäntelchen braucht, um anerkannt zu werden.
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aber kirchlich geheiratet habt ihr schon?
Nein - und werden wir auch nicht.
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also mit so "worthülsen" kann ich wenig anfangen. was ist christlicher fundamentalismus und wie zeigt er sich in deinen augen?
Da du Irland ja schon ausgeschlossen hast, will ich es vielleicht anders ausdrücken:
Auch die beiden "großen" Kirchen greifen auch hierzulande in das Leben von Bürgern nicht immer vorteilhaft ein.
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Wenn zum Beispiel einer Krankenschwester der Rauswurf aus dem katholischen Krankenhaus droht, weil sie einen Mann geheiratet hat, der keine Kirchensteuer zahlt (der Mann ist dann notgedrungen eingetreten) - ist das "normal"?
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Und wie kann es sein, dass wenn es nur einen Verdiener in der Familie gibt, die Kirchensteuer für BEIDE von dem einen Gehalt abgezogen wird, obwohl nur ein Verdienst vorliegt - was den Steuervorteil bei Verheiratenden in vielen Fällen ad absurdum führt (nämlich zum Nachteil wird)
mal abgesehen dass das vielleicht von landeskirche zu landeskirche anders gehandhabt wird: es profitieren doch auch beide von der kirche, oder? und wer denkt, das ist wirklich nicht der fall (was bei eher wenigen der fall sein wird), tritt halt aus.
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- und der Staat dafür auch noch den Vollstrecker gibt.

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Und im Buchhandelsbereich gibt es mit Weltbild, ein Unternehmen, dass sich was Dumpinglöhne und Arbeitsbedingungen anbelangt nicht gerade profiliert - obwohl es doch mehrheitlich mehreren katholischen Diözesen gehört (was ich jetzt nicht der Religion zum Vorwurf mache - das ist Wirtschaft - aber diese "Wasser predigen und Wein trinken"-Mentalität widert mich halt an).
mit dem quoten hab ichs heute net so
Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von »Sledge_Hammer« (1. Februar 2008, 14:56)
Hör mir mit dem Zitieren auf - was denkst du woher die ganzen Edits kommen?
Jeder nach seiner Fasson - da geh ich mit dem Alten Fritz.
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wenn die kirchen dem hinterherlaufen müssten würden sie zu gar nichts mehr kommen, sprich die kirchensteuer dadurch verbrauchen, um die kirchensteuer zu bekommen fettes grinsen
) "wenigstens" taufen lassen - Gatte will das ja auch und ich find zumindest den Paten-Gedanken gar nicht schlecht. Auch wenn ich eine Patenschaft ohne das ganze christliche Gedöns lieber hätte. Ich bin ja auch "Patentante" und habe mir das eben auf eine Art zurechtgelegt: Dass es eben nicht (nur) um christliche Werterziehung geht, sondern darum, dem Kind Ansprechpartner, Freund und auch Ratgeber zu sein - mit dem Wertesystem, das man selbst vertritt. 
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