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Muenchen, 21.06.2004. Die ProSiebenSat.1 Media AG macht sich im laufenden Kartellverfahren fuer eine Ablehnung der Expansionsplaene von Kabel Deutschland (KDG) stark. "Wir sind eindeutig gegen diese Fusion, weil sie zu einer monopolistischen Position fuehrt", sagte der Vorstandsvorsitzende der AG, Guillaume de Posch, im Interview mit der "Financial Times Deutschland". Fuer die Sendergruppe sei es das Wichtigste, "dass wir verschiedene Vertriebswege fuer unsere Programme haben, und dass wir selbst diese vermarkten koennen", so de Posch weiter. Ein Kabelmonopol, wie es durch die avisierten Zukaeufe der KDG von ish, iesy und Kabel Baden-Wuerttemberg droht, birgt fuer die Fernsehsender die Gefahr, die Bedingungen der Programmverbreitung diktiert zu bekommen. Im Zuge der Digitalisierung stellte de Posch fuer seine Sendergruppe in den naechsten zehn Jahren ein Wachstum von bislang vier auf zehn bis 20 Programme in Aussicht: "Das koennen wir aber nur, wenn wir vom Kabelnetzbetreiber die Uebertragungskapazitaet dafuer bekommen." Von der KDG existiere bislang jedoch kein Angebot.
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Original von Kabukichan
DVB-T muss ja auch irgendwie bedient werden..
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