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Donnerstag, 16. Juni 2005, 10:54

ARD: Erste Maßnahme gegen Schleichwerbung

Zitat

Im Zusammenhang mit den Schleichwerbungsvorwürfen bei Sendungen wie der Daily Soap "Marienhof" hat die ARD eine erste Maßnahme angekündigt. Wie Programmdirektor Günter Struve im Anschluss an die gestrige Intendantentagung in Bremen erklärte, soll es künftig für alle Redakteure einen Schulungsfilm mit Beispielen für so genanntes Themen-Placement geben, um diese für Schleichwerbung zu sensibilisieren. Nach Struves Auffassung ist Themen-Placement, bei dem dem Werbekunden nicht die Nennung eines Produkts, sondern die Behandlung eines bestimmten Themas zugesichert wird, "viel subtiler und raffinierter" als Product-Placement.

Anfang des Monats war bekannt geworden, dass in der von der Bavaria Film produzierten ARD-Daily-Soap "Marienhof" sowie in der von der Saxonia Media produzierten Krankenhausserie "In aller Freundschaft" Schleichwerbung platziert worden war. Struve kündigte gestern auch an, dass die Überprüfung dieser Fälle seitens der ARD Ende des Monats abgeschlossen sein werde.

Quelle: Blickpunkt:Film

Eismarder

Ich brauch Urlaub...

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Donnerstag, 16. Juni 2005, 18:12

Das etzt aber voraus, das sich die Herren Redakteure und Direktoren den sch.. auch angucken, den sie da verzapft oder in Auftrag gegeben haben. Und das glaub ich, werden die sich bestimmt nicht antun :D :D :D :D :D
Physikalische Gesetze sind dazu da, das man sie bricht.
Unterschätze nie einen Menschen, der einen Schritt zurück macht - er könnte auch Anlauf nehmen!
Der Horizont der meisten Menschen ist ein Kreis mit dem Radius 0. Und das nennen sie ihren Standpunkt
Wer Sex für das schönste hält, der war noch nie richtig kacken !!

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Freitag, 17. Juni 2005, 10:59

Zitat

VPRT fordert Legalisierung von Product Placement

Während bei den öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten die Diskussion um die Eindämmung von Schleichwerbung in vollem Gange ist, hat sich der Verband Privater Rundfunk und Telekommunikation (VPRT) für die Zulassung von Product Placement stark gemacht. Wie Verbandspräsident Jürgen Doetz gegenüber der "Netzeitung" erklärte, sei dies eine "notwendige Finanzierungsmöglichkeit" der Sender. Doetz begründete seine Forderung mit der Möglichkeit mittels Festplattenrekordern Werbepausen auszublenden. Dadurch würden die klassischen Werbeblöcke für Werbekunden unattraktiv. Doetz betonte aber auch, dass es dabei nicht um die Freigabe von Schleichwerbung gehe, sondern die Erkennbarkeit von Product Placement und darum, "die Irreführung der Zuschauer zu verhindern". Um die Erkennbarkeit dieser Art von Werbung zu gewährleisten, schlägt Doetz vor, im Vor- und Abspann einer Sendung auf deren Werbepartner hinzuweisen. In diesem Zusammenhang begrüßt Doetz auch eine Initiative der EU-Kommission, durch eine Änderung der EU-Fernsehrichtlinie Product Placement in TV-Programmen zu erleichtern. Gleichzeitig betonte Doetz erneut, dass die Forderung nach einer Zulassung von Product Placement nicht für die öffentlich-rechtlichen Sender gelte. Bereits im September 2002 hatte der VPRT sich für ein generelles Werbeverbot bei ARD und ZDF stark gemacht.

Die aktuelle Schleichwerbungsdebatte war losgetreten worden, nachdem bei der Daily Soap der ARD der Verdacht von Schleichwerbung mit Wissen der Produktionsfirma Bavaria Film entstanden war. Nachdem zwischenzeitlich noch weitere Verdachtsfälle bekannt geworden waren, hat die ARD beschlossen, als erste Maßnahme künftig ihre Redakteure mit einem Schulungsfilm für die Thematik zu sensibilisieren.

Quelle: Blickpunkt:Film

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