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Montag, 5. Februar 2007, 20:53

2007-02-07 (Mittwoch)

Heute im Sortiment:
Musik, Mord, Mythen und miese Menschen :D

Die verlorenen Spuren des Popol Vuh

Autor(en): Anja Gundelach (BRD)
Produktion: RBB 2007
Regie: Anja Gundelach

Inhaltsangabe: Drei deutsche Radioleute und ein Musiker machen sich auf die Reise nach Mexiko. Sie wollen das Popul Vuh, die Schöpfungslegende der Maya, zum Leben erwecken. Doch das rein künstlerisch gedachte Unterfangen wird zu einer Expedition in die verborgene Welt der Ureinwohner.
Sie begegnen im Dschungel einem aussterbenden Urwaldvolk und seinem Schamanen. In der Zapatisten-Hochburg San Cristobal finden sie eine neue indianische Elite vor, die aus dem Popol Vuh Stabilität und Kraft zum Wandel ihrer Traditionen bezieht. Urwaldsounds aus Tempelstätten und Musik auf prähispanischen Instrumenten begleiten die Geschichten und Rituale.


Laufzeit: ~ 54 Minuten
Sendetermine: DLR - Mittwoch, 7. Februar 2007, 00:05 Uhr



Wie wir den Free Jazz erfunden haben

Autor(en): Dietrich Rauschtenberger (BRD 1939)
Produktion: Guanako 2005
Originalhörspiel dt. / Biographie
Regie: Dirk Peters
Bearbeitung: Dirk Peters
Komposition: Dietrich Rauschtenberger

Inhaltsangabe: Die Geschichte des Jazz muss neu geschrieben werden, so viel steht fest. Der Free Jazz, der große Aufbruch der freien Musik in den sechziger Jahren hatte nicht in New Yorker Untergrundbars seinen Ursprung, sondern im Vereinsheim des Deutschen Turnvereins Wuppertal Barmen. Nicht Cecil Taylor oder Bill Dixon waren die Protagonisten, sondern Paul Trombeck und sein Freund Hans Notenbast. Inzwischen geht Paul Trombeck auf die Siebzig zu und findet, dass es Zeit ist, seine Geschichte zu erzählen. Vom Mief und Frust der Jugend in den Fünfzigern. Von Musik als Mittel, sich zu wehren. Vom Bebop, der aufregend, aber schwer zu spielen war. Und warum sie den Free Jazz erfinden mussten: "Aus Rache. Damit jeder deutsche Vater und jede deutsche Mutter ein für alle mal wussten, dass Jazz genau so schrecklich war, wie die Nazis immer behauptet hatten."

Mit:
Rolf Becker


Laufzeit: 47 Minuten
Sendetermine: DRS 2 - Mittwoch, 7. Februar 2007, 20:00 Uhr



Hinter verschlossenen Türen

Autor(en): Paul Auster (USA 1947)
Produktion: WDR 1999
Bearbeitung Literatur / Krimi
Regie: Norbert Schaeffer
Bearbeitung: Hubert Wiedfeld

Inhaltsangabe: Eines Tages verschwindet der Schriftsteller Fanshawe spurlos. Zurück läßt er seine junge Frau Sophie und das gemeinsame Kind. Ein Freund aus frühester Kindheit wird sein Nachlaßverwalter und veröffentlicht mit großem Erfolg Fanshawes Romane und Gedichte. Immer tiefer dringt er in das Leben Fanshawes ein, bis er sich schließlich sogar in Sophie verliebt. Die beiden heiraten. Auf der Suche nach Material für eine Biographie über den Verschwundenen jagt er allen Relikten und Spuren aus Fanshawes Leben nach und identifiziert sich immer mehr mit seinem unruhigen Vorbild. Die Welt bricht für ihn zusammen, als er eines Tages den Hinweis bekommt, daß Fanshawe noch lebt. Fieberhaft versucht er, den Freund zu finden und durchlebt eine schwere Krise, in der er seine eigene Existenz in Frage stellt. 'Es scheint mir jetzt, daß Fanshawe immer da war. Er ist der Ort, an dem alles für mich beginnt, und ohne ihn würde ich kaum wissen, wer ich bin.'

Mit:
Paul/Stimme: Christian Berkel
Sophie: Sophie von Kessel
Stuart Green: Matthias Haase
Paul Schiff: Heinrich Schmieder
Otis Smart: Götz Argus
Virginie: Isabella Archan
Amerikaner: Tom Zahner
Wilson: Paul Faßnacht
Producer: Pjotr Olev
Anne: Myriam Gurland
Pächter: Axel Gottschick
Mrs. Dedmon: Brigitte Goebel
Mr. Dedmon: Ulrich Hass
Ivan Wyshnegradsky: Heinz Walter
Jane: Marianne Rogée
Jeffrey Brown: Reinhard Schulat
Freund A: Herbert Schäfer
Freund B: Daniel Berger
Freund C: Stefan Bohne


Laufzeit: 95 Minuten
Sendetermine: NDR Kultur - Mittwoch, 7. Februar 2007, 20:00 Uhr



Der Meister des jüngsten Tages

Autor(en): Leo Perutz (Tschechoslowakei 1882 - 1957)
Produktion: BR/ORF 1988
Bearbeitung Literatur / Krimi
Regie: Götz Fritsch
Bearbeitung: Marina Dietz
Komposition: Peter Zwetkoff

Inhaltsangabe: Wien 1914. Ein junger Maler ist unter mysteriösen Umständen ums Leben gekommen. Sein Bruder, der an die Version eines Selbstmordes in geistiger Umnachtung nicht glauben will, geht dem Fall nach - und stirbt nach wenigen Wochen auf die gleiche Weise. Diesen Vorfall erzählt der Hofschauspieler Eugen Bischoff bei einem Hausmusikabend seinen Gästen. Wenige Minuten später ist auch er tot: erschossen. Aber auf der Tatwaffe finden sich nur seine eigenen Fingerabdrücke.
Um wirkliche und moralische Schuld, um Realität und deren Verdrängung geht es in diesem spannenden Literaturkrimi von Leo Perutz, den Friedrich Torberg so definierte: "Ein mögliches Resultat eines Fehltritts von Franz Kafka mit Agatha Christie...".

Mit:
Gottfried, Freiherr von Yosch: Michael Heltau
Waldemar Solgrub: Kurt Sowinetz
Dr. Gorski: Heinz Moog
Felix, Chemiestudent: Paulus Manker
Eugen Bischoff, Schauspieler: Erich Auer
Vinzenz: Michael Keller
Johann Wiederhofer, Taxifahrer: Jaromir Borek
2. Taxifahrer: Alexander Buczolich
Apotheker: Gerhard Steffen
Poldi Teichmann: Linde Prelog
Frau: Victoria Schubert
Mann: Alexander Schmelzer
Heinrich Kasarek: Peter Faerber
Pfisterer: Horst Eder
Ilona, Sängerin: Mercedes Echerer
1. Irrenarzt: Otto Clemens
2. Irrenarzt: Erwin Ebenbauer
Anni, Stubenmädchen: Jeanette Tanzer
Zeitungsausrufer: Joe Berger
Sprecher: Herbert Hanko


Gesamtlaufzeit: 112 Minuten
Sendetermine: BR 2 - Mittwoch, 7. Februar 2007, 20:30 Uhr - Teil 1 von 2



Die Sauna von Samarkand

Autor(en): Oskar Pastior (Rumänien 1927 - 2006)
Produktion: WDR/NDR 1976
Originalhörspiel int. / Sprachexperiment
Regie: Heinz Hostnig

Inhaltsangabe: Fünf Stimmen, vom Sopran bis Bass, suchen sich in Pastiors »Hörbad« der Sauna von Samarkand zu nähern. Selbst in einem Dampfbad sitzend, träumen sie von der Sauna von Samarkand, die etwas ganz Besonderes sein muss. Und es entsteht, in Dialogen, die selten kausal im normalen Begriff ineinander greifen, keiner Story dienen, ein atmosphärisches Zustandsgemälde einer Badekultur, die geist- und ziellos vor sich hinplätschert, während sich in der Phantasie und in der Sprache der Badenden eine Art Widerwelt, ein poetisches Samarkand aufbaut.

Mit:
Walter Riss, Renate Schroeter, Michael Thomas, Gisela Trowe, Charles Wirths


Laufzeit: 61 Minuten
Sendetermine: HR 2 - Mittwoch, 7. Februar 2007, 21:30 Uhr



Der Gesichtswäscher

Autor(en): Fabrice Melquiot (Frankreich 1972)
Produktion: SR 2004
Originalhörspiel int.
Regie: Stefan Dutt
Übersetzung: Almut Lindner

Inhaltsangabe: Samuel Simorgh, ein junger Börsenmakler, hat sich verspekuliert und dabei alles verloren, mit dem Geld auch die Freunde, wie er bald merkt. Samuel lässt sich nicht unterkriegen, auch sein Magnetopath rät ihm dazu, nur wie er sein neues Leben gestaltet, das ist ungewöhnlich. Aber kein Wunder, bei dem Namen, Simorgh ist nämlich der Name eines Vogels: "Der Simorgh ist ein mythischer Vogel, er sichert den Transport der Sagenhelden. Der Simorgh führt sie spazieren. Ein extrem ausgefallener Piepmatz. Und ich hatte keinen blassen Schimmer, ich unterschrieb Schecks, ohne zu ahnen, wie ausgefallen ich bin. "Auch Simorgh geht ins Transportwesen: Er "leiht" sich fremder Leute Autos und bringt sie dann blankpoliert zurück, anonym, versteht sich. Die Autos dienen ihm als stumme Zuhörer, ihnen erzählt er von der Entdeckung der Grotte, von Chiara, von... davon wie es ist, plötzlich und unerwartet ein neues Leben zu haben.

Fabrice Melquiot gilt in Frankreich als einer der talentiertesten jungen Theaterautoren. Seine Figuren sind modern, aber nicht modisch, seine Sprache ist spielerisch und selbstironisch, aber nicht oberflächlich.

Mit:
Guntram Brattia


Laufzeit: 72 Minuten
Sendetermine: DLR - Mittwoch, 7. Februar 2007, 21:33 Uhr (gekürzt)



Spieler

Autor(en): Torsten Buchsteiner (BRD 1964)
Produktion: WDR 2007
Originalhörspiel dt.
Regie: Thomas Werner

Inhaltsangabe: "Früher gab es Kriege, in denen sich die Menschen an die Grenzen ihrer Leidensfähigkeit gebracht haben, heute gibt es Spiele.", sagt Edward van Harden zu seinem Freund Jan Schreejer. Die beiden - der eine Makler, der andere Rechtsanwalt - sind Partner eines makaberen Spieles: Sie verführen Frauen, indem sie deren jeweilige ", Notlage als ihre Klientinnen ausnutzen. Anschließend lassen sie ein perfides Punktesystem darüber entscheiden, wer der Sieger im Spiel der Demütigungen ist. Doch Jan will aussteigen. Er ist in seine eigene Falle gegangen. Beim letzten Spiel hat er sich in sein Opfer Maria verliebt. Durch sie wird er daran erinnert, dass es noch andere Werte gibt als Ignoranz und Zynismus. Doch auch Maria und ihre Freundin Anna sind Spieler ... "Spieler" erzählt vom Zusammentreffen von vier Einzelkämpfern in der Großstadt, die alles besitzen außer innerer Ruhe und seelischem Reichtum. Es erzählt von einsamen Narzissten, die sich eigentlich nichts sehnlicher wünschen, als der Sinnlosigkeit ihres saturierten Daseins zu entfliehen.


Laufzeit: ~ 55 Minuten
Sendetermine: WDR 3 - Mittwoch, 7. Februar 2007, 22:00 Uhr (Ursendung)

[Quelle: www.hoerdat.de]
Radio Liederlicht
Liedermacher & Co.


Donnerstag.
Skywise: "Montage-Kleber, steht hier. Der funktioniert nur montags. Ist doof für Fridays For Future, die können sich damit nicht auf die Straße kleben."
Kollege: "Wieso? DIe Montagsmaler kamen doch auch dienstags ...?"

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